Donnerstag, 16. November 2017

Rezension [Hörbuch]: "Die Blutschule" von Max Rhode bzw. Sebastian Fitzek

Titel: Die Blutschule
Autor: Sebastian Fitzek
Sprecher: David Nathan
Verlag: Lübbe Audio
Genre: Thriller/ Horror
Gesamtspielzeit: 5 Stunden, 45 Minuten
Ungekürztes Hörbuch

Inhalt

Die Teenager Simon und Mark ziehen mit ihren Eltern aus der Großstadt Berlin in die Einöde Brandenburgs nach Wendisch Riez in das leerstehende Haus ihres Großvaters. Auch wenn der Umzug die Brüder wenig erfreut, sind wenigstens die bevorstehenden sechs Wochen Sommerferien ein kleiner Lichtblick. Doch da haben sie die Rechnung ohne ihren Vater gemacht. Der ist auf einmal wie ausgewechselt und nimmt sie mit zu einem Ausflug auf eine einsame Insel auf dem Storkower See. Dort will er sie das Töten lehren.

Meine Meinung

Leider hat mir dieses Buch überhaupt nicht gefallen. Der Anfang war zwar ganz gut und die Idee an sich fand ich auch nicht schlecht, aber die Umsetzung war gar nicht mein Fall. 

Abgesehen davon, dass die Geschichte sehr abstrus ist, hatte ich bei den zwischendurch eingeworfenen Fakten oft das Gefühl, dass Fitzek versucht hat, diese krampfhaft irgendwie unterzubringen. Die ganze Handlung wirkte auf mich sehr konstruiert. Man sollte sich auch darüber im Klaren sein, dass es sich bei dem Buch nicht um einen einfachen Thriller handelt, sondern um Horrorliteratur mit übersinnlichen Ereignissen. Leider wird das durch das Cover oder den Klappentext nicht wirklich ersichtlich.

Die Hauptcharaktere empfand ich ziemlich uninteressant und ohne Tiefe. Über den Nachbarn "Stotterpeter" hätte ich dagegen gerne etwas mehr erfahren. Allgemein ist mir aufgefallen, dass einige Personen in dem Buch vorkamen, die durchaus interessant waren, aber dann nicht mehr weiter aufgetaucht sind und bei denen ich mich am Schluss gefragt habe, was für einen Zweck ihr Auftritt eigentlich hatte. 

Das Ende des Buchs ließ einige Fragen offen (Stichwort: Spinnen oder Hintergrund Spiegel), was ich ebenfalls sehr schade finde. Das Buch ist sehr schmal und es hätte nicht geschadet, am Schluss etwas ausführlicher zu werden, um die Geschichte abzurunden. 

Nur der Sprecher David Nathan gefiel mir wirklich gut, auch wenn er manchmal sehr laut geworden ist. 

Bewertung

Da mir das Buch insgesamt leider gar nicht gefallen hat, ich aber trotzdem wissen wollte, wie es ausgeht und ich den Hörbuchsprecher ganz gut fand, bewerte ich es mit 2 von 5 Sternen


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