Dienstag, 27. Dezember 2016

Meine Buchhighlights 2016

Heute möchte ich euch meine Lieblingsbücher, die ich in diesem Jahr gelesen habe, vorstellen. Dabei möchte ich aber anmerken, dass es keine Bücher sind, die erst dieses Jahr erschienen sind, sondern alles "ältere" Werke, die ich erst in diesem Jahr für mich entdeckt habe.
Quelle: https://www.amazon.de/Das-M%C3%A4dchen-mit-dem-Perlenohrring/dp/3548600697/ref=sr_1_2?ie=UTF8&qid=1482348614&sr=8-2&keywords=das+m%C3%A4dchen+mit+dem+perlenohrring
Mein absolutes Lieblingsbuch war "Das Mädchen mit dem Perlenohrring" von Tracy Chevalier. Viel zu lange stand das Buch ungelesen in meinem Regal. Kaum angefangen, konnte ich es fast nicht mehr aus der Hand legen, so sehr hat mich die Geschichte von Griet verzaubert. Der Roman spielt 1664 in Delft. Die junge Griet wird mit 16 Jahren als Dienstmagd in den Haushalt des angesehenen Malers Johannes Vermeer gegeben. Sie soll unter anderem im Atelier des Künstlers sauber machen ohne dabei etwas zu verstellen. Sie erledigt ihre Aufgabe gut und wird bald zur Gehilfin Vermeers. Doch seine Gattin Catharina soll dies nicht erfahren. Auch so schon ist sie eifersüchtig und schikaniert Griet immer wieder. Eines Tages beginnt Vermeer heimlich ein Portrait von Griet zu malen und er überredet sie, die Perlenohrringe seiner Frau dafür zu tragen, was ein Desaster mit sich bringen wird.. 
Eine unheimlich schön geschriebene Geschichte mit sehr bildhafter Sprache. Sie lässt sich schnell und flüssig weglesen und man erfährt viel über das Leben in Holland zu der damaligen Zeit. Die Hauptfigur Griet ist mir sehr ans Herz gewachsen, da ich mich so gut in sie hineinversetzen konnte. Auch ich bin eher ein ruhiger und schüchterner Charakter und fresse viel mich hinein. Griet traut sich oft nicht ihrem Ärger Luft zu machen und lässt viel zu viel mit sich machen. Ich habe richtig mit ihr mitgelitten.
Quelle: https://www.amazon.de/Veronika-beschlie%C3%9Ft-zu-sterben-Roman/dp/3257233051/ref=sr_1_1?ie=UTF8&qid=1482348910&sr=8-1&keywords=veronika+beschlie%C3%9Ft+zu+sterben
Auch "Veronika beschließt zu sterben" von Paulo Coelho war eines meiner absoluten Buchhighlights dieses Jahr. Der Titel sagt es schon: Veronika möchte nicht mehr leben und so versucht sie, sich mit einer Überdosis Schlaftabletten umzubringen. Doch sie überlebt und landet in Villete, einem berühmt-berüchtigten Irrenhaus in Ljubljana. Dort verkündet man ihr, dass ihr Herz bei dem Selbstmordversuch unwiderruflich geschädigt wurde und sie nur noch eine Woche zu leben hat. Aufgrund dieser Tatsache überdenkt Veronika ihr Verhalten und ihr bisheriges Leben und sie macht einfach das, wonach ihr gerade ist und denkt nicht darüber nach, was die anderen dabei von ihr halten könnten. 
Auch wenn der Titel und die Geschichte erstmal eher traurig und deprimierend klingen, sollte man sich davon nicht beirren lassen. Das Buch macht Lust auf das Leben und auf ein bisschen mehr Verrücktheit! Es hat eine tolle Botschaft, nämlich die, dass wir uns alle ruhig etwas mehr trauen sollten. 
Quelle: https://www.amazon.de/Kalte-Asche-David-Hunters-Fall/dp/3499241951/ref=sr_1_1?ie=UTF8&qid=1482349017&sr=8-1&keywords=kalte+asche
Nun zu einem ganz anderem Genre: einem spannendem Thriller mit dem Titel "Kalte Asche" von Simon Beckett. Schon der erste Teil der David Hunter Reihe "Die Chemie des Todes" hat mich begeistert. Der 2. Teil steht dem 1. in nichts nach, im Gegenteil. Diesmal soll der forensische Experte David Hunter dabei helfen, einen Mord auf einer schottischen Insel aufzuklären. Doch das ist gar nicht so einfach, denn der Körper der Leiche ist fast vollständig zu Asche zerfallen, nur die Beine und Füße sind nahezu unversehrt. Erschwerend hinzu kommt, dass ein heftiger Sturm die Insel von der Außenwelt abschneidet, die Spurensicherung somit nicht anreisen kann und es noch weitere Morde gibt. 
Das Buch war für mich super spannend. Ich hatte zu keinem Zeitpunkt Langeweile und konnte nicht aufhören zu lesen, weil ich wissen musste, wie es weiter geht. Am Schluss gab es nochmal einige Wendungen, die für mich absolut unvorhersehbar waren. Ein grandioses Buch!
Quelle: https://www.amazon.de/F%C3%BCr-immer-vielleicht-Cecelia-Ahern/dp/3596161347/ref=sr_1_1?ie=UTF8&qid=1482419031&sr=8-1&keywords=f%C3%BCr+immer+vielleicht
Von Cecelia Ahern habe ich dieses Jahr drei Bücher gelesen, die mir alle sehr gut gefallen haben, vor allem aber "Für immer vielleicht". Es geht um Rosie und Alex, die seit ihrem fünften Lebensjahr miteinander befreundet sind. Doch kurz vor dem Schulabschluss trennen sich ihre Wege, denn Alex zieht mit seiner Familie von Dublin nach Boston. Die beiden bleiben aber in Kontakt und es ist schnell klar, dass sie eigentlich mehr füreinander empfinden als nur Freundschaft. Nur das wollen sie sich nicht so recht eingestehen und so wechseln ihre Partner, es entstehen Kinder und jeder führt irgendwie sein eigenes Leben. Man fragt sich die ganze Zeit, schaffen sie es noch zueinander zu finden? 
Ein wahnsinnig schön geschriebenes Buch! Am Anfang war ich etwas skeptisch, ob es mir gefallen wird, da es nur aus Emails, Briefen und Chatverläufen besteht, aber man gewöhnt sich sehr schnell daran und ich mochte es von der ersten bis zur letzten Seite. Es liest sich schnell weg und ich habe sehr mit den Protagonisten mitgefiebert. Beide sind tolle, liebenswerte Charaktere, die einem einfach sympathisch sind.
Quelle: https://www.amazon.de/Die-Hebamme-Roman-Kerstin-Cantz/dp/3453351541/ref=sr_1_1?ie=UTF8&qid=1482349239&sr=8-1&keywords=die+hebamme+buch
Mein fünftes und letztes Buch, was ich in diese Liste aufnehmen möchte, ist der historische Roman "Die Hebamme" von Kerstin Cantz. Darin geht es hauptsächlich um die Hebamme Elgin Gottschalk und die Hebammenschülerin Gesa Langwasser, die um 1799 in Marburg ihre Arbeit verrichten. Eine ausführliche Rezension habe ich dazu bereits hochgeladen (zum Lesen hier klicken). 
Ich mochte das Buch sehr, da ich es spannend fand, darüber zu lesen, wie es damals bei den Geburten zuging. Man taucht richtig in die alte Zeit ein, was unter anderem auch der etwas altertümlichen Sprache zu verdanken ist, die das ganze sehr authentisch wirken lässt. Für mich ein absolut gelungener historischer Roman, den ich nicht so schnell vergessen werde!

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